Ich beschäftige mich mit den Themen Singlebörsen.
Matching aus der englischen Sprache ins Deutsche übersetzt bedeutet soviel wie passend. In Singlebörsen kann man deshalb Matching-Systeme als Suche nach passenden Partnern, die sich gegenseitig attraktiv finden und später mit hoher Wahrscheinlichkeit eine stabile Beziehung führen werden bezeichnen. Mithilfe von Fragebögen beantworten Singles zahlreiche Frage zu ihrer Person, Lebensvorstellungen und Interessen. Eine Computer-Software wertet die Daten aus und findet Übereinstimmungen zusammenpassender Partner. Die Höhe der Passung erfolgt in prozentualer Angabe. Ob bei einer hundertprozentigen Übereinstimmung beide Singles im Leben eine glückliche Beziehung führen entscheidet die Praxis.
Singlebörsen und klassische Partnervermittlung
Mit der Verbreitung der Singlebörsen im Internet führten zahlreiche Singlebörsen Persönlichkeitstests und Matching-Systeme ein. Singlebörsen mit Matching-Systemen sparen gegenüber der klassischen Partnervermittlung Personalkosten und Büromiete. Die Partnervermittlung bietet den Partnersuchenden das individuelle Gespräch. Der Vermittler mit seiner Datei von Partnersuchenden und seinen Erfahrungen vermittelt passende Menschen untereinander. Im Gegensatz zu Singlebörsen besitzt die klassische Partnervermittlung keine Datei mit Millionen von Mitgliedern. Sie verfügt nur über eine sehr begrenzte Single-Anzahl. Der Partner oder die Partnerin wird nicht sofort gefunden, sondern der Vermittler versucht in einem Prozess den Wünschen und Bedürfnissen der Singles individuell gerecht zu werden. So führt er die Partnersuchenden zum ersehnten Glück zusammen. Auch wenn es klassische Partnervermittlungen noch gibt, so werden sie zunehmend durch das Internet mit seinen Singlebörsen und Kontaktanzeigen-Foren, Partnerbörsen und Partneragenturen verdrängt. Hauptgrund sind die für sie hohen Kosten. Die Kosten um ein Singlebörsen-Portal einschließlich der Software im Internet einzurichten, betragen dagegen nur wenige hundert Euro.